Lebenslauf

Foto: APHAIA-Verlag


- Wo läuft es denn, das Leben? Lebensläufe sind erwünscht. Die Leute wollen schließlich wissen, wen sie da lesen. Und kurz soll er sein, der Lauf. Ein langes Leben in ein paar Sätzen. Ich wills versuchen:

1924 auf diese Welt gekommen, in Dresden.
1931 nach Berlin, wo die Familie herkam und da geblieben. Bis zum heutigen Tag.

seit 1945 Gedichte, Impressionen, Berlinfeuilletons für Zeitungen und Rundfunk, Hörbilder, Kurzfilmtexte. Lesungen Interviews, Reisestipendien.

Lyrik und Prosa in Anthologien. Zuletzt in:
"Der Mond verteilt die Noten"
Mitlesebuch Nr. 5 (APHAIA-Verlag Berlin)
Mitlesebuch Nr.40
Mitlesebuch Nr.40
Auftritte und Rundfunksendungen mit Sohn Andy: Lyrik & Gitarre.

Mein materieller Drahtseilakt bestand aus Gelegenheitsarbeiten sehr verschiedener Art. Es gibt keine Erfolgsleiter, aber viel Spaß an diesem verdammt schwierigen Leben. - Mein nächstes Buch soll heißen: "Die warme Wohnung für mein Leben."
"Körper, Kinder, Katastrophen".
Ich freu mich drauf.

Zu ihrem 80. Geburtstag im Jahr 2004 hat Holger Münzer den Konzertlied-Zyklus "Ich fühle - also bin ich" komponiert (für Alt und Klavier - im Zwöltonprinzip)
Uraufführung des gesamten Zyklus geplant im Frühling 2005 in der Schwartzschen Villa

Gleichzeitig erschien im APHAIA Verlag ein Sonderband in der Reihe "Mitlesebuch" unter demselben Titel "Ich fühle - also bin ich" (Termine siehe Veranstaltungen im APHAIA-Verlag)


Foto: APHAIA-Verlag

Klappentext aus dem Sonderband:

Rosemarie Strebe wurde 1924 in Dresden geboren und lebt seit 1951 in Berlin. Seit 1945 schreibt sie Gedichte, Impressionen, Berlin-Feuilletons für Zeitungen und Rundfunk, Hörbilder und Kurzfilmtexte. Zahlreiche Lesungen, Interviews; Reisestipendien.

Lyrik und Prosa in Anthologien; u.a. veröffentlicht bei Alfred Döblin in »Goldenes Tor«, bei Günther Birkenfeld in »Horizonte«, bei Peter Huchel in »Berliner Rundfunk«, im »Uhlenspiegel«, außerdem im APHAIA-Verlag in »Der Mond verteilt die Noten«, »Mitlesebuch 5«, »Mitlesebuch 40« sowie »Auf die warme Haut geschrieben«.

"Ich fühle - also bin ich" ist gleichzeitig Titel eines Jubiläumsbandes zum 80sten Geburtstag von Rosemarie Strebe wie Leitsatz einer weiblichen Biografie, die in dieser Quintessenz den gültigen Spiegel für ihr Leben gefunden hat.
Liedhafte Lyrik im bildreichen Volksliedton, die wie selbstverständlich zu Vertonungen herausfordert, wie die vorliegende Ausgabe zeigt, und skurril poetische Kurzprosa gewinnen den Leser im Fluge und locken ihn in die verzaubernde Begegnung mit dieser Autorin, die alterslos immer jung zu bleiben scheint.

Doch hinter dem Leichten, scheinbar Schwerelosen und Spielerischen klingen die dunklen Töne, ohne die das Strahlende der Texte kaum denkbar wäre in einem Leben ohne bürgerliche Sicherheiten, von Augenblick zu Augenblick gelebt und mutwillig Grenzen überschreitend - mit dem Schalk im Augenwinkel.

Unvergleichlich bleibt dabei die Zustandsbeschreibung mit dem vorläufigen Resümee eines 80jährigen Lebens:
"Mein materieller Drahtseilakt bestand aus Gelegenheitsarbeiten sehr verschiedener Art. Es gibt keine Erfolgsleiter, aber viel Spaß an diesem verdammt schwierigen Leben."

Uta Koch-Götze


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